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		<title>Spassbremse</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 10:28:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keats</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Battlefield]]></category>
		<category><![CDATA[Battlefield 3]]></category>
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		<description><![CDATA[<p><img src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/et_temp/bf3-3-86150_300x200.jpg"/></p>Ich weiss, dass ich mit meiner Meinung diesbezüglich so [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/et_temp/bf3-3-86150_300x200.jpg"/></p><p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-913" title="bf3-6" src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2012/04/bf3-6-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>Ich weiss, dass ich mit meiner Meinung diesbezüglich so ziemlich alleine dastehe. Ich empfinde den neusten Ableger der Battlefield Reihe in erster Linie als Spassbremse. Bei aller technischen Brillanz und beabsichtigter, spielerischer Ausgewogenheit, mich kann das ganze Packet einfach nicht überzeugen. Das ist nicht erst seit BF 3 so. Auch die online Komponenten der Vorgänger im Geiste haben bei mir in erster Linie ein Gefühl des Määhhh hervorgerufen.</p>
<p>Ich weiss nicht wie viele von euch da draussen überhaupt noch wissen, dass die Battlefield Reihe ihren Ursprung PC exklusiv gefeiert hat, als es noch keine Verbrechen wie Achievements oder weltumspannende Ranglisten gab. Richtig, ich halte alles Achievement und Trophy Gedöns für einen der grössten Pickel am Arsch des Gamertums aber das ist eine andere Geschichte und die sollte evtl. ein anderes Mal erzählt werden.</p>
<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-909" title="bf3-2" src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2012/04/bf3-2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>Ich wollte euch hier ursprünglich mit einer kurzen Abhandlung über die Geschichte der Battlefield Franchise und meinen Erfahrungen damit beglücken. Als ich diese dann geschrieben hatte, wollte ich euch das Gesülze dann doch nicht antun und habe den ganzen Teil wieder gespült. Ich gehe also nun direkt dazu über, euch zu erklären, warum BF 3 im Vergleich mit den ersten Titeln der Reihe die grösste Spassbremse ist.</p>
<p>Alles bei BF 3 ist auf Competition ausgelegt. Es geht nur darum, welchen Rang ich habe, welche Waffen ich mir dadurch zulegen kann, welche Kleider und Ausrüstung ich mit meinen Erfahrungspunkten kaufen kann und vor allem, dass ich sicher besser bin als der Vollhonk, der mich gerade mit dem Panzer um die Ecke gebracht hat. Durch das System der weltumspannenden Netzwerke die jede meiner Aktionen auf jeder Map registrieren und alle meine Achievements anzeigen, herrscht heute die totale Transparenz, was mein Können angeht. Ich weiss, dass dies offenbar das ist, was die meisten Gamer da draussen wollen und genau das irritiert mich. Versteht mich nicht falsch, ich finde Competition nicht grundsätzlich schlecht, aber das ganze Model ist heute auf einem Niveau angelangt, auf dem es mir persönlich keinen Spass mehr macht.</p>
<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-911" title="bf3-4" src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2012/04/bf3-4-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>Früher war das anders bei der Battlefield Reihe. Die ersten Ableger haben sich dadurch ausgezeichnet, dass ich als Spieler echt viel Spass hatte und zwar von der ersten Sekunde an. Die Competition hat damals auch stattgefunden, aber eben nur auf einem beschränkten Niveau, begrenzt auf ein einzelnes Spiel, auf einer einzelnen Map. Damals hat man die erfahrenen Spieler nicht in erster Linie durch ihre Waffen, ihre Kleider oder ihrem Rang auf der Punktetabelle erkannt, sondern daran, wie gut sie einen Hubschrauber, einen bestimmten Panzer oder eine Map im Griff hatten. Dies hat dazu geführt, dass ich als nicht so erfahrener Spieler eine konkrete Herausforderung hatte, dies auch zu können. Sei es mit einem Flugzeug unter einer sehr kleinen Brücke durchzufliegen oder mit einem Panzer auf mehrere Kilometer einen Hubschrauber vom Himmel zu holen. Dies war etwas woran ich auch arbeiten konnte. Wenn ich sehr ehrgeizig war, konnte ich sogar das Spiel lokal mit Bots im &#8220;Trainingsmodus&#8221; laufen lassen und nur dieses eine Ding üben das ich unbedingt können wollte. Heute gibt es diese Dinge zwar immer noch, aber sie werden so extrem begraben unter dieser Jagd nach Stufen, Waffen und Accessoires, das es mir vorkommt wie bei einer Schiessbude auf dem Jahrmarkt.</p>
<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-912" title="bf3-5" src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2012/04/bf3-5-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>Ich habe keine Zeit jeden Tag mehrere Stunden online zu verbringen um meine Fähigkeiten so schnell wie möglich hochzupowern und damit der geilste Hengst auf dem Schlachtfeld zu sein. Gegen alle diese Gamekiddies die ihre ganze Freizeit mit BF 3 verbringen habe ich eh keine Chance. Dies war auch früher so, aber damals lag dies vor allem daran, dass die Kiddies einfach die besseren Reaktionen hatten und ihre Waffen, Fahrzeuge und Maps bis zu Erbrechen trainiert hatten um besser zu sein als der Rest. Heute ist das alles gar nicht mehr notwendig. Die Ausrüstung die ich als Newbie in einem Game wie BF 3 kriege ist so lächerlich, dass ich mich damit wie ein Neandertaler mit Keule im Schützengraben fühle. In den ersten 5-10 Stunden habe ich KEINE CHANCE und alle Treffer die ich lande sind meist reine Glücksache. Erst wenn ich mich bis zu einem gewissen Level hochgearbeitet habe kann ich überhaupt so sinnvolle Dinge wie ein Reflexvisier oder ein kleines Zielfernrohr ergattern. Dies macht keinen Spass. Das einzige, was mir in den ersten Stunden mit BF 3 Spass gemacht hat, war Flugzeuge und Hubschrauber abschiessen mit der Stinger, die man zum Glück recht schnell bekommt. Ich will aber keine Spiele spielen, bei denen mir am Anfang nur ein so kleiner Teil Spass macht. Ich will mich nicht immer unterlegen fühlen und mich in Büschen und hinter Kisten verstecken aus Angst mich knallt einer ab. Ich will das Maximum an Spass haben das möglich ist.</p>
<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-914" title="bf3-7" src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2012/04/bf3-7-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>In den ersten Teilen der Battlefield Reihe gab es klar abgegrenzte Soldatenklassen mit klar abgegrenzten Fähigkeiten die nicht austauschbar oder veränderbar waren. Es gab keine Stufenaufstiege die mich irgendwie über die anderen Spieler erhoben haben. Es ging nur darum was ich kann und nicht mal das war wirklich wichtig. Als Neuling konnte ich mich in den ersten Stunden im Spiel einfach auf die Fahrzeuge und Fluggeräte konzentrieren und hatte damit eine Art Narrenfreiheit, welche mich aber auch nicht übermächtig machte. Ein erfahrener Spieler wusste sehr wohl, wie mann einen durchgeknallten Noob in einem Panzer stoppen konnte. Eines war aber sicher. Spass hat es allen gemacht, ob ich nun schon 100 Stunden mit dem Spiel verbracht habe oder erste gerade das Spiel auf meine Platte gekippt habe und noch grün hinter dem Abzugsfinger war.</p>
<p>Ich hätte gerne diese Zeiten zurück. Früher war alles besser. Määhhh.</p>
<p>Postskriptum: Mir ist klar, dass diese Mechanismen nicht nur in den Spielen der Battlefield Reihe so enthalten sind sondern in nahezu ALLEN aktuellen Shootern. Gerade das finde ich ja so zum Kotzen&#8230;</p>
 <p><a href="http://www.keats.ch/?flattrss_redirect&amp;id=915&amp;md5=a8246276ef06f96ba8cf061299f37773" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.keats.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Here we polyGOn</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 10:11:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keats</dc:creator>
				<category><![CDATA[was geht?]]></category>
		<category><![CDATA[POLYGON Award]]></category>
		<category><![CDATA[polyneux]]></category>
		<category><![CDATA[Spiel des Jahres]]></category>
		<category><![CDATA[Spieleblogs]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/et_temp/polygon_2011_black-e1325694696236-11367_300x199.jpg"/></p>Es ist wieder soweit. Im ganzen deutschsprachigen Raum  [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/et_temp/polygon_2011_black-e1325694696236-11367_300x199.jpg"/></p><p>Es ist wieder soweit. Im ganzen deutschsprachigen Raum sitzen die Redaktionen der Spieleblogs an ihren Bildschirmen und versuchen verzweifelt die besten Spiele des vergangenen Jahres aus dem übergrossen Fundus an Titeln zu wählen. Es ist <a href="http://www.polyneux.de/archiv/562-polygon-die-lieblingsspiele-der-deutschen-spieleblogs-2011.html" target="_blank">POLYGON</a>-Zeit!</p>
<blockquote><p><strong>POLYGON &#8211; Die Lieblingsspiele der deutschsprachigen Spieleblogs. </strong>Spiele lassen sich nicht objektiv vergleichen. Nicht ohne Grund gibt es auf Polyneux und in den meisten Blogs keine Prozentwertungen unter den Artikeln. Dennoch macht es großen Spaß, das Jahr Revue passieren zu lassen und in die Diskussion einzusteigen, welches Spiel jeden von uns dieses Jahr am meisten beschäftigt, begeistert, enttäuscht oder überrascht hat. So ziemlich jedes Spieleblog bringt dazu gegen Jahresende einen Artikel dazu heraus. Das wollen wir auch dieses Jahr wieder etwas bündeln und zusammenführen, um einen Überblick über die Vielfalt der deutschsprachigen Spieleblogs zu erhalten.</p>
<p style="text-align: right;">via <a href="http://www.polyneux.de/archiv/562-polygon-die-lieblingsspiele-der-deutschen-spieleblogs-2011.html" target="_blank">polyneux.de</a></p>
</blockquote>
<p>Lange Einleitung, kurzer Sinn. Hier sind meine Nominierungen für den POLYGON 2011:</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class='three_fourth'>
					<h2>Portal 2</h2>
<p>Weil es so durchgestylt ist. Weil es so wunderbar einfach und doch so komplex ist. Weil es mich und meine Multiplayermitspieler so grandios unterhalten hat. Aber hauptsächlich, weil es uns allen gezeigt hat, dass eine gute Story, ein tolles Drehbuch, gutes Voice acting UND plattformübergreifender Multiplayer in der heutigen Zeit auch zusammen in ein Spiel gegossen werden können&#8230; Ich will eine Bettdecke mit dem Valve-Logo!
				</div><br />
<div class='one_fourth last'>
					<a href="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2012/01/polygon_2011-1.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-866" title="Portal 2" src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2012/01/polygon_2011-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
				</div><div class='clear'></div></p>
<div class='three_fourth'>
					<h2>Deus Ex: Human Revolution</h2>
<p>Ich habe das Original nie gespielt! Ja ich weiss, eine Schande. Für mich, auch ohne Glorifizierung des Originals, eines der besten Spiele des Jahres. Wie schon <a href="http://www.polyneux.de/archiv/561-adventskalender-24-polyreuxblick-2011.html" target="_blank">drüben bei Polyneux</a> gesagt, ich fand die Enden alle doof. Irgendwie war es mir allerdings schon früh klar, dass ein solches Spiel die Pace nicht bis ganz zu Ende durchhalten kann. Was bleibt zu sagen? Ich gehe jetzt mit <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Tph9vja-YWs" target="_blank">Malik</a> einen Kaffee trinken&#8230;
				</div><br />
<div class='one_fourth last'>
					<a href="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2012/01/polygon_2011-2.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-867" title="Deus Ex: Human Revolution " src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2012/01/polygon_2011-2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
				</div><div class='clear'></div></p>
<div class='three_fourth'>
					<h2>Uncharted 3</h2>
<p>Meine Hassliebe im 2011. Die cineastischen Highlight kommen Schlag auf Schlag, da kann <a href="http://www.youtube.com/watch?v=dJuC9pGR4zE" target="_blank">nicht mal Indy mithalten</a>, einfach nur WOW. Gleichzeitig war es, aufgrund von Selbstspoilerei und damit verbundenen, unerfüllten Erwartungen, meine Entäuschung des Jahres. Für meinen Geschmack waren da einfach zu viele Highlights schon in den <a href="http://www.gametrailers.com/game/uncharted-3-drakes-deception/14237" target="_blank">Trailern</a> zu sehen. Schade. Note to self: Keine Trailer von Uncharted 4 anschauen!
				</div><br />
<div class='one_fourth last'>
					<a href="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2012/01/polygon_2011-3.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-868" title="Uncharted 3" src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2012/01/polygon_2011-3-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
				</div><div class='clear'></div></p>
<div class='three_fourth'>
					<h2>Sword &amp; Sworcery</h2>
<p>So wirr und doch so herzlich. Hat für mich den Beweis geliefert, dass auch mehr als doofe, wütende, casual Vögel auf den iOS Geräten laufen können. Ein Spiel mit Story und Tiefgang auf dem iPad&#8230; <a title="We are heroes" href="http://www.keats.ch/2011/08/18/superbrothers-sword-and-sworcery-ep/" target="_blank">*mundaufklapp*</a>
				</div><br />
<div class='one_fourth last'>
					<a href="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2012/01/polygon_2011-4.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-869" title="Sword &amp; Sworcery" src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2012/01/polygon_2011-4-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
				</div><div class='clear'></div></p>
<div class='three_fourth'>
					<h2>From Dust</h2>
<p>Wowie, so einen Sandkasten habt ihr noch selten gesehen. Bei diesem Spiel stimmt einfach alles, Grafik, Spielsteuerung, Balancing, Preis und vor allem das Gefühl. Ok, die Nörgler da draussen haben dem Spiel vorgeworfen, dass es zuwenig gute Musik drin hat. Aber hey, wenn du auch im Jahr 2011 noch nicht weisst, wie man einen iPod oder eine Steroanlage dazu bringt, die eigene Lieblingsmusik zu spielen, dann such dir doch eine Stelle bei den Printmedien. Fakt ist: Es gab 2011 kein anderes Spiel bei dem ich einfach nur entspannt vor der Kiste gesessen bin und in aller Ruhe ein bisschen Gott gespielt habe. From Dust ist pure Entspannung.
				</div><br />
<div class='one_fourth last'>
					<a href="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2012/01/polygon_2011-5.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-870" title="From Dust" src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2012/01/polygon_2011-5-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
				</div><div class='clear'></div></p>
<p>Und jetzt ihr! Was waren eure Spiele des Jahres 2011? Welche Perlen würdet ihr allen Spielern ans Herz legen? Kommentieren ist angesagt!</p>
 <p><a href="http://www.keats.ch/?flattrss_redirect&amp;id=858&amp;md5=2b2da7cbdf8906a65061c9eebe2c572b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.keats.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>The Platform Parable</title>
		<link>http://www.keats.ch/2011/09/27/the-platform-parable/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 05:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keats</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Half-Life 2]]></category>
		<category><![CDATA[Konsolen]]></category>
		<category><![CDATA[Mod]]></category>
		<category><![CDATA[PC]]></category>
		<category><![CDATA[The Stanley Parable]]></category>
		<category><![CDATA[Valve]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/et_temp/The-Stanley-Parable-122014_300x200.jpg"/></p>Es gab ja mal eine Zeit in der ich mich gar nicht dafür [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/et_temp/The-Stanley-Parable-122014_300x200.jpg"/></p><p>Es gab ja mal eine Zeit in der ich mich gar nicht dafür interessiert habe, ob meine Spiele auf einem PC oder auf einer Konsole laufen. Wichtig war, dass sie überhaupt liefen und ich mich den virtuellen Welten hingeben konnte, wann immer sich die Zeit dazu fand. Auch wichtig war, hin und wieder mit guten Freunden abzuhängen und einen gepflegten Shootout auf der Konsole mit überschwänglichem Konsum von alkoholhaltigen Flüssigkeiten zu paaren.</p>
<p>Irgendwann, nachdem ich mich jahrelang mit parallelen Konsolenkäufen und PC Upgrades in den Ruin getrieben habe, formte sich in meinem Kopf die spieletechnische Weltanschauung, dass die Konsolen nur dazu da sind den Leuten das schwerverdiente Geld aus der Tasche zu ziehen. Ich fand damals die Preispolitik beim Kauf von neuen Spielen sehr unverhältnismässig im Vergleich zum Produkt, das ich danach auf der Konsole geniessen kann. Kurz: Konsolenspiele sind viel teurer als PC-Spiele, haben die schlechtere Grafik und können wegen den Gamepads nur eingeschränkt gesteuert werden. Ich habe also meine damalige Konsole, eine Xbox der ersten Generation, zusammen mit allem Zubehör eingemottet und im Schrank verstaut. Mein PC wurde von da an mit doppeltem Elan aufgerüstet und musste über Jahre hinweg alle Spiele und Betriebssysteme schlucken, die der Markt so hergab. Ich wurde in kürzester Zeit zu einem Verfechter der Antikonsolenbewegung, der sich höchstens einmal dazu herabliess ein Gamepad in die Hand zu nehmen, wenn ich bei guten Freunden einen Abend mit Genussmitteln, Spielen und grossen Bildschirmen im Wohnzimmer verbrachte.</p>
<p>Nach mehreren Jahren, in denen ich dem PC-Spielertum gefrönt habe, bemerkte ich eines schönen Tages, dass ich die Welt der Spiele falsch sehe. An diesem Tag habe ich mich wieder einmal so extrem über meinen PC geärgert, dass er fast den Vögeln im Baum vor meinem Haus Gesellschaft geleistet hat. Es wollte mal wieder eine der Steckkarten partout nicht mit ihren Treibern sprechen. Oder aber der Treiber wurde in zu kurzer Zeit und von billigen Vollhonks programmiert, so dass es auf jeden Fall noch Gewinn abwirft, die Hardware zu verkaufen. Was es genau war, weiss ich nicht mehr. Ich weiss aber noch, dass ich resigniert vor meinem Bildschirm sass und im Kopf all die bösen Dinge durchging, die mir meine PCs in den vergangenen Jahren angetan haben. Dazu zähle ich die eben erwähnten Treiber, Windows Vista, Direct X, USB 1.0, ATI, äh nein Nvidia, äh nein doch ATI, …und Nvidia, AMD, Intel, Asus Mainbords, Soundkarten von CREATIVE und/oder TerraTec, mein Joystick der mitten im Spiel den Geist aufgibt und vieles mehr. Jeder, der schon mal auf dem PC über längere Zeit gespielt hat, weiss sehr wahrscheinlich von was ich schreibe. Dies war übrigens zu der Zeit, in der immer mehr Spiele nur noch auf Konsolen rauskamen und die Stimmen, die den Untergang des PCs als Spieleplattform besangen, immer lauter wurden.</p>
<p>Ich sass also da vor meinem PC mit dem geistigen Scherbenhaufen meiner spieltechnischen Weltanschauung im Kopf und wusste nicht weiter. Was macht man als passionierter Gamer in einer solchen Situation? Man kittet den Scherbenhaufen neu zusammen und kauft sich eine Konsole. Nur leider ist damals beim Zusammenkitten irgendwas schiefgelaufen. Ich mutierte danach zum reinen Konsolenspieler und habe jedem, der sich auf eine Diskussion mit mir einliess, erklärt warum die Konsolen sooooo hip sind und sich der PC sowieso schon lange auf dem Weg nach draussen befindet. Ein eiliger Leser wird jetzt annehmen, dass ich eine sehr sprunghafte Persönlichkeit besitze und mich gerne mit der Mehrheit, wie ein Blatt im Wind, bewege. Das mit der sprunghaften Persönlichkeit kann ich ja noch annehmen, das andere muss ich aber entschieden von mir weisen. Immerhin bin ich der Typ, der sich vor nicht allzu langer Zeit ein Android-Handy gekauft hat während dem sich alle anderen mit dem neuen iPhone 4 eingedeckt haben, aber das ist eine andere Geschichte und wird eventuell ein anderes Mal erzählt. Ich sass also da und spielte mit meiner neuen Playstation 3. Ich spielte viel und hatte jede Menge Spass. Plötzlich merkte ich, dass ich auch gerne mal den einen oder anderen exklusiv Titel der Xbox 360 spielen würde (<a title="Langfassung" href="http://www.keats.ch/2011/04/07/rollenspiele-und-selbstversuche/" target="_blank">Langfassung</a>). Ich besass also plötzlich zwei Konsolen und einen PC, der zwar mal für das Gamen konzipiert und aufgebaut wurde, aber mittlerweile zum reinen Speichermedium für Fotos, Filme, Leben und Arbeiten verkam. Gespielt hatte ich auf dem PC schon sehr lange nicht mehr.</p>
<p>Ich war glücklich, mein Weltbild stimmte mit meiner Hardware überein und sonst passte auch alles perfekt. Meine Hände nahmen, in ihrem entspannten Zustand, langsam aber sicher die leicht gebogene und nach vorne gerichtete Haltung an, die sie auch bei Gebrauch eines Gamepads haben. Mein Sitzleder wurde dicker und mit der Zeit entstand eine sehr bequeme Gamerdelle im Sofa wo ich mich jeweils reinsetze wenn ich spiele. Ich könnte auch schwören, dass der kleine Salontisch vor dem Sofa irgendwie in der Höhe geschrumpft ist, so dass meine Beine jetzt die perfekte, bequeme Höhe haben um sie bei längeren Sessions entspannt darauf ablegen zu können. Die ganze Umgebung meines Spielzimmers hat sich also irgendwie an mich und meine neu zusammengekittete Weltanschauung angepasst. Das war ein sehr wohliges Gefühl. Aber eben, es war…</p>
<p><a href="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/09/The-Stanley-Parable-2.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-763" title="The-Stanley-Parable-2" src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/09/The-Stanley-Parable-2-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a>Vor einigen Wochen kam dann der Frontalzusammenstoss mit einer kleinen Software, die nur durch das teuflische Internet überhaupt eine Plattform zur Verbreitung gefunden hat. Die Rede ist von <a title="The Stanley Parable" href="http://www.moddb.com/mods/the-stanley-parable" target="_blank">„The Stanley Parable“</a> einem Mod für Half-Life 2 das sich ganz fies von hinten an mich ran geschlichen hat, eine Zeitlang meine Twitter Timeline gekapert hat und sich danach in meinem Kopf gleich neben dem schön zusammengekitteten Weltbild der Spiele eingenistet hat. Eines schönen Tages, nachdem es sich von den Strapazen der Reise erholt hatte, hat es einen Hammer genommen und das ganze schöne Weltbild erneut dem Erdboden gleichgemacht.</p>
<p>Ich sass also wiedermal in meinem Spielzimmer vor dem laufenden PC, im Kopf erneut einen Scherbenhaufen und daneben ein triumphierendes „The Stanley Parable“ das hammerschwingend und lauthals lachend hin und her springt. Der Salontisch in meinem Rücken gibt ächzende Geräusche von sich als er beginnt seine Beine wieder zu strecken, das Sofa macht Kaugeräusche, weil es verzweifelt versucht die bequeme Gamerdelle mit dem Material des Sofakissen aufzufüllen und meine Hände schmerzen von der unnatürlichen Haltung am PC.</p>
<p>Das war der Zeitpunkt in dem mein Scherbenhaufen in Flammen aufging und sich aus der Asche eine wunderschöne neue Spieleweltanschauung erhob. Es gibt gar kein Grund, für oder gegen PCs oder Konsolen zu sein. Jede Plattform hat ihre eigenen Vor- und Nachteile und jede spielende Person darf sich selber entscheiden auf welcher Plattform sie was spielen und geniessen will. Ausnahmen sind natürlich die exklusiven Titel, aber jede Medaille hat ja bekanntlich zwei Seiten, jede Regel ihre Ausnahmen und jedes Gesetz kann <del>gebrochen</del> gebeugt werden.</p>
<p>Mods wird es auch in Zukunft mit grösster Wahrscheinlichkeit nur auf dem PC geben und auch wenn sonst fast keine Spiele mehr existieren, die exklusiv für den PC erscheinen, so hat er nur schon durch solche grandiosen Mods wie „The Stanley Parable“ eine Existenzberechtigung als Spieleplattform. Die ganze Diskussion rund um Steuerungsmöglichkeiten, Grafikqualität und Raubkopien will ich jetzt hier gar nicht erst beginnen. Fakten sind: Es gibt Konsolen und die sind super. Es gibt den PC und der ist auch super. Es gibt Valve, die uns solch geniale Spiele wie Half-Life 2 bescheren, welches auch heute noch als Basis für Mods benutz wird und geniale Produkte wie „The Stanley Parable“ hervorbringt. Es gibt Valve, die Portal 2 herausbringen, das erstmals auf dem PC und auf der Playstation im coop gespielt werden kann. Und es gibt Valve, die uns irgendwann mal Half-Life 3 bringen. Ihr anderen Grafikhuren, Innovationsbremsen und Gewinnmaximierer, nehmt euch mal ein Beispiel! An alle Grabenkämpfer unter den Gamern, kommt mal hinter euren Konsolen und PCs hervor, hört auf mit Exkrementen zu werfen und reicht euch die (gewaschenen) Hände!</p>
<p>Mein Kopf, das Sofa, der Salontisch und mein PC tanzen seit neustem zusammen, von goldenem Licht eingehüllt, im Spielzimmer umher und halten sich an den <del>Händen</del> Ecken. Die neue Spieleweltanschauung hat es sich richtig gemütlich gemacht und wir verstehen uns prächtig.</p>
<p>Leben und leben lassen, so lautet die Devise.</p>
 <p><a href="http://www.keats.ch/?flattrss_redirect&amp;id=756&amp;md5=c75aedbc045ab81793c9f880b309a74f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.keats.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>We are heroes</title>
		<link>http://www.keats.ch/2011/08/18/superbrothers-sword-and-sworcery-ep/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 13:07:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keats</dc:creator>
				<category><![CDATA[Game Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Adventure]]></category>
		<category><![CDATA[iOS]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[iPod Touch]]></category>
		<category><![CDATA[Jim Guthrie]]></category>
		<category><![CDATA[Superbrothers]]></category>
		<category><![CDATA[Sword And Sworcery EP]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/et_temp/sworcery-0-504360_300x200.png"/></p>*Achtung, Spoiler ahead* {At the summit of Mingi Taw we [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/et_temp/sworcery-0-504360_300x200.png"/></p><p><strong>*Achtung, Spoiler ahead*</strong></p>
<p><span style="color: #99cc00;">{At the summit of Mingi Taw we uploaded The Megatome to the eternal safety of the whirling infinite.}</span></p>
<p>Sind wir gut. Wir haben erfolgreich gegen dreiäugige Wölfe, schwarze Geister mit Hirschgeweih und jede Menge Dreiecke gekämpft. Wir haben uns in den letzten anstrengenden Minuten, im Kampf gegen das Böse, die Seele aus dem Leib gekotzt und sind trotzdem siegreich aus der Schlacht hervorgegangen. Wir sind einen heldenhaften Tod gestorben und wurden danach von den einfachen Leuten, die wir beschützt haben, mit einem andächtigen Ritual bestattet. Wir haben all das jedem der es nicht wissen will auf Twitter unter die virtuelle Nase gerieben.</p>
<p><span style="color: #99cc00;">{A locked door hid in the forest underbrush below the old road that leads up to Mingi Taw.}</span></p>
<p><a href="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/08/sworcery-1.png"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-734" title="sworcery-1" src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/08/sworcery-1-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>&lt;meta&gt;<a title="s:s&amp;s ep Website" href="http://www.swordandsworcery.com/" target="_blank">Superbrothers: Sword &amp; Sworcery EP</a> ist ein wunderbares Spiel. Es bietet eine traumhafte Welt mit fantastischen Figuren, eine witzig erzählte (ausschliesslich in Englisch) und mystische Geschichte die man nicht alle Tage in Spielen findet und eine sehr gut an den Touchscreen angepasste Steuerung. Die App ist mittlerweile universal und funktioniert daher auf dem iPad genau so gut wie auf den iPhone. Ich wurde schon lange nicht mehr so gut unterhalten auf den Apple Geräten.&lt;/meta&gt;</p>
<p><span style="color: #99cc00;">{Jim invited us to take a seat by the fire.}</span></p>
<p>Wir haben zusammen mit  Jim Guthrie am Feuer gesessen und Musik gemacht. Wir haben eine Insel gesehen, die es eigentlich gar nicht gibt. Wir haben Bäume gespalten und Berge versetzt alleine durch das Singen eines Liedes und die Kraft unserer <span style="text-decoration: line-through;">Fingertabs</span> Gedanken. Wir haben mit einfachen Menschen, schönen Frauen und Hunden gesprochen und haben mit Ihnen die Träume geteilt.</p>
<p><span style="color: #99cc00;">{We spied a curious-looking nestbox with an inscription that read &#8220;Tweet &amp; ye shall be re-tweeted&#8221;.}</span></p>
<p><a href="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/08/sworcery-2.png"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-735" title="sworcery-2" src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/08/sworcery-2-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>&lt;meta&gt;Das Spiel fordert die Spieler immer wieder auf die Spielfortschritte per <a title="#sworcery Tag bei Twitter" href="https://twitter.com/#%21/search?q=%23sworcery" target="_blank">Twitter an alle seine Follower zu versenden</a>. Dieses Feature ist auf der einen Seite nahvollziehbar, da es den Entwicklern und dem Spiel sehr viel Aufmerksamkeit beschert und dadurch natürlich die Portokasse füllt. Auf der anderen Seite kann es für die Follower des Spielers auch sehr schnell mühsam werden, falls diese Funktion exzessiv  genutzt wird. Man kann das Spiel aber auch ohne Einschränkungen spielen, wenn man die Twitterfunktion links liegen lässt und nicht weiter beachtet. Automatisch wird nichts getweetet, man muss schon bei jeder Meldung aktiv auf den Twitter Knopf tippen. Der Spieler kann also die Häufigkeit der Tweets sehr gut steuern.&lt;/meta&gt;</p>
<p><span style="color: #99cc00;">{We got The Megatome &amp; we are the smartest.}</span></p>
<p>Wir haben das Buch der Bücher gefunden und es hat uns in schwierigen Situationen Weisheit geboten. Wir haben Waldelfen aus ihrem Schlaf geweckt und mit ihnen getanzt. Wir haben Pilze gepflückt, sie haben unserer Gesundheit  gut getan und unseren Bewusstseinszustand verändert. Wir sind über Wasser gelaufen und dabei trocken geblieben. Wir haben geglaubt, uns in Seen gespiegelt, den Mond bewundert und uns durch die Welt getip-tapt.</p>
<p><span style="color: #99cc00;">{The Bright Moon looms &amp; we just woke a sylvan sprite from the still waters of a lake where a mother duck was freaking out.}</span></p>
<p><a href="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/08/sworcery-3.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-736" title="sworcery-3" src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/08/sworcery-3-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>&lt;meta&gt;Im Verlauf des Spiels gibt es immer wieder Passagen in denen man alleine gelassen wird. Man weiss zwar teilweise was man als nächstes grosses Ziel vor Augen haben muss, wie man aber dahin kommt ist unklar. In diesen Momenten kommt man oft nicht darum herum, verschiedene Dinge auszuprobieren. Es fühlt sich so an als ob die Entwickler dieses Alleinelassen bewusst ins Spiel eingebaut und beabsichtigt haben. Manchmal fragt man sich bis zur Frustrationsgrenze: „Was muss ich jetzt eigentlich tun?“ Für ungeduldige Spieler gibt es nur die Möglichkeit sich im Internet mit einer Komplettlösung zu helfen. Ein Wechsel in den Browser bedeutet allerdings, dass man danach das Spiel wieder neu starten muss, da es durch den Wechsel beendet wird. Das hat teilweise starke Auswirkungen. Beispielsweise lassen sich bestimmte Abschnitte nur spielen wenn man die Zeit manipuliert. Diese Manipulationen werden allerdings mit jedem Neustart wieder gelöscht und man muss sie wieder neu vornehmen. Die Zeit lässt sich aber nur an einem Ort im Spiel manipulieren, was zu sinnlos langen Laufwegen führt wenn man neu startet. Dies passiert natürlich auch, wenn man mitten in einem Kapitel aufhört und erst nach einiger Zeit weiterspielt. Dies hätte bedeutend besser gemacht werden können, ohne das sich Frustration einstellt.&lt;/meta&gt;</p>
<p><span style="color: #99cc00;">{There are two types of unknowns &#8211; the known unknowns &amp; the unknown unknowns.}</span></p>
<p>Die <a title="Sword &amp; Sworcery LP - The Ballad of the Space Babies" href="http://jimguthrie.bandcamp.com/album/sword-sworcery-lp-the-ballad-of-the-space-babies" target="_blank">traumhafte Musik von Jim Guthrie</a> begleitet uns heute noch auf dem iPhone und erinnert uns an die schöne Zeit die wir zusammen am Feuer, in den Bergen, am See, auf dem Feld und in den Träumen erlebt haben.</p>
<p><span style="color: #99cc00;">{ We got The Gold Trigon. We are so awesome.}</span></p>
<p><a href="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/08/sworcery-4.png"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-737" title="sworcery-4" src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/08/sworcery-4-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>&lt;meta&gt;Superbrothers: Sword &amp; Sworcery EP ist speziell. Speziell gut und gleichzeitig auch speziell frustrierend. Nichtsdestotrotz würde ich viele andere, schlechtere Spiele auf dem iPad und iPhone gerne hergeben für mehr Spiele wie Sword &amp; Sworcery. Ich bin jetzt schon gespannt und freue mich auf das nächste Spiel von den Superbrothers.&lt;/meta&gt;</p>
<p><span style="color: #99cc00;">{You are special &amp; that is exactly why I love you so much.}</span></p>
<p>-</p>
<p><em>Artikel auch noch veröffentlicht auf <a title="Link zu polyneux.de" href="http://www.polyneux.de/archiv/511-superbrothers-sword-and-sworcery-ep.html" target="_blank">polyneux.de</a></em></p>
 <p><a href="http://www.keats.ch/?flattrss_redirect&amp;id=724&amp;md5=af7c8435cfef3545efa451d274297e81" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.keats.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Exsila – der Niedergang einer Idee?</title>
		<link>http://www.keats.ch/2011/08/05/exsila-%e2%80%93-der-niedergang-einer-idee/</link>
		<comments>http://www.keats.ch/2011/08/05/exsila-%e2%80%93-der-niedergang-einer-idee/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 09:57:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keats</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[was geht?]]></category>
		<category><![CDATA[Exsila]]></category>
		<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Second Hand]]></category>
		<category><![CDATA[Verkaufsplattformen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/et_temp/exsila-342922_300x200.png"/></p>Tauschen statt kaufen! Das war der Slogan mit dem im Au [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/et_temp/exsila-342922_300x200.png"/></p><p>Tauschen statt kaufen! Das war der Slogan mit dem im August 2006 <a title="Link zu Exsila" href="http://www.exsila.ch" target="_blank">exsila.ch</a>, eine neue Art Medientauschbörse, in der Schweiz an den Start ging. Die Idee dahinter war einerseits banal und andererseits, gerade weil es so naheliegend war, gleichzeitig so revolutionär und innovativ. Auf exsila.ch ging es darum seine eigenen DVDs, Games, Blu-rays und andere Medien zu tauschen. Da auf dieser Plattform die Tatenträger, Bücher, etc. real (zum in die Hand nehmen und so) getauscht wurden, ohne sie in eine illegale, digitale Form umzuwandeln, war dieser Vorgang absolut legal und mit jedem gängigen Rechtssystem vereinbar.</p>
<p>Das viel gelobte und immer wieder proklamierte Tauschen statt Kaufen ist seit Juli 2011 Geschichte. Heute heisst der Slogan: „Kaufen und Verkaufen leicht gemacht.“ Mit diesem neuen Slogan und den damit verbundenen Änderungen am System verabschiedet sich eine grossartige Idee und wandelt sich zu einer weiteren ebay-esken Plattform mit einigen Alleinstellungsmerkmalen. Ob diese speziellen Merkmale reichen, um im Markt bestehen zu können, wird die Zukunft zeigen.</p>
<p>Exsila war und ist teilweise auch heute noch eine geniale Plattform um Medien wie DVDs oder Games kostengünstig oder sogar gratis mit anderen Personen zu tauschen. Vor allem bei Spielen war dies sehr interessant, weil man mit der Zeit ein Spiel für ein paar wenige Franken spielen konnte wenn man es richtig angestellt hat. Für Personen die noch nichts von Exsila gehört haben tönt dies jetzt wahrscheinlich absolut unverständlich, daher versuche ich nun kurz zu erklären, wie das Ganze funktioniert hat.</p>
<ul>
<li>Person A will unbedingt endlich mal Call of Duty Modern Warfare nachholen, hat aber kein Geld um es zu kaufen oder keinen Freund um es auszuleihen.</li>
<li>A: Sucht aus seiner immensen Spiele- und DVD Sammlung einige Titel raus, die sie nicht mehr will und als Tauschware für Exsila verwenden will. Sie erfasst die Medien in Exsila als Tauschgegenstände und wartet darauf dass jemand etwas bestellt.</li>
<li>Person B sieht die Angebote von A und bestellt die komplette Sammlung Command &amp; Conquer von A. Da B ja nicht weiss, dass A CoD MW haben will, können die beiden nicht einfach die Spiele untereinander tauschen.</li>
<li>Es folgt der Auftritt der Exsila-Punkte. Diese Punkte werden als virtuelle Währung gebraucht um die Tauschgeschäfte abzuwickeln und so einen Tausch über drei Ecken zu ermöglichen.</li>
<li>A kriegt also von B x Exsila-Punkte für Command &amp; Conquer, das A per Post an B schickt. Der Austausch der Punkte findet erst nach abgeschlossenem, erfolgreichem Tausch statt. Das Punktekonto von A wird um x Punkte vergrössert.</li>
<li>Person C hat CoD MW und will es nicht mehr. C stellt also CoD MW auf Exsila und wartet.</li>
<li>A findet und bestellt sich das Angebot von C für y Exsila-Punkte. Das Punktekonto von A wird um y Punkte verkleinert.</li>
<li>C versendet CoD MW an A per Post.</li>
</ul>
<p>So, ich hoffe ich habe mit dieser Erklärung nicht alle Klarheiten beseitigt. Wer mehr wissen will, kann sich gerne detailliert informieren in der Exsila-Hilfe (<a title="Link zur Exsila-Hilfe" href="http://www.exsila.ch/hilfe" target="_blank">http://www.exsila.ch/hilfe</a>).</p>
<p>Dieses System hat bis vor kurzem sehr gut funktioniert und war sehr Kostengünstig. Wenn man nämlich wie ich, mit der Zeit so viele DVDs und Games weggetauscht hat, dass man ein Exsila-Punktekonto von über 1000 angehäuft hat, so hatte man ein gutes Punktepolster um sich so ziemlich jedes Spiel und jede DVD zu holen.</p>
<p>Natürlich war das Ganze nicht gratis, einerseits hat der Versand der Medien jedes Mal etwas gekostet (inkl. Verpackungsmaterial ca. 2 CHF), andererseits hat Exsila irgendwann angefangen eine kleine Gebühr (Anfangs 2% dann 6% des Tauschpreises) für den Tausch zu erheben und die weggetauschten Medien haben ja auch mal Geld gekostet. Der Vorteil des ganzen Systems war, dass ich mit dem gleichen Geld welches ich schon für alte Spiele etc. ausgegeben habe, neue kaufen konnte.</p>
<p>Das Verfahren lief so: Nachdem ich das neue, eingetauschte Spiel durch hatte, musste ich es jeweils so schnelle wie möglich wieder auf die Plattform stellen, damit ich so viele Punkte wie möglich zurückerhalten konnte. Da neue Spiele immer einen rapiden Preiszerfall mit sich bringen, konnte man in den wenigsten Fällen die gleiche Anzahl Punkte rausholen. Über die vergangenen fünf Jahre habe ich mir ausgerechnet, dass ich mit diesem Verfahren im Durchschnitt pro Spiel ca. 15 – 25 CHF bezahlt habe. Das waren aber überwiegend neue, brandaktuelle Spiele und nur äusserst selten solche alten Pixelgräber wie aus dem obigen Beispiel. Das ist doch eine ganz gute Preisgestaltung für neue Spiele, oder nicht?</p>
<p>Bei neuen Filmen auf DVD war die Rechnung sogar noch besser. Ich glaube ich habe in den vergangenen fünf Jahren keine DVD geschaut, für die ich mehr als 5 CHF bezahlt habe. Ok klar, das ist mehr wie ein Mietpreis anzusehen, da in diesem Preis eigentlich nur das einmalige Ansehen und wieder wegtauschen enthalten ist. Der Preis ist aber dennoch sehr gut, da kann kaum eine Videothek oder ein iTunes mithalten.</p>
<p>Ist doch alles super, wo liegt der Hacken? Habe ich auch gedacht und plötzlich ist dann die folgende Mail gekommen:</p>
<blockquote><p>Hallo Micha</p>
<p>Dies ist ein Spezialnewsletter mit wichtigen Änderungen zu Exsila. Deshalb werden diese Information auch an alle Mitglieder versendet, welchen den normalen Newsletter nicht abonniert haben.</p>
<p><strong>Die Änderungen auf einen Blick</strong></p>
<p>1. Exsila senkt die Verkaufsgebühr von 6 auf 5%.<br />
2. Exsila verrechnet alle Verkaufsgebühren in Schweizer Franken. Dies betrifft auch Transaktionen in Exsila-Punkten.</p>
<p>Diese Änderungen treten per Donnerstag, 28.07.2011 in Kraft. Alle in der Zwischenzeit (bis 27.07.2011) getätigten Käufe und Verkäufe sind nicht davon betroffen und werden nach dem bestehenden Gebührenmodell verrechnet.</p>
<p>Das Einstellen von Angeboten ist weiterhin kostenlos und mit unbeschränkter Laufzeit möglich.</p>
<p><strong>Von der Tauschbörse zur Handelsplattform</strong></p>
<p>Dies ist der letzte Schritt in einer Reihe von Anpassungen, welche in den letzten Wochen und Monaten stattgefunden haben. Exsila vollzieht somit den Wechsel von der Tauschbörse zur Handelsplattform.</p>
<p>Exsila ist damit nicht mehr kostenlos. Das Exsila-Team ist sich bewusst, dass dieser Schritt der ursprünglichen Philosophie von Exsila widerspricht. Der aktuelle Trend im Bereich DVDs macht diesen Schritt aber nötig. Wir wünschen uns, dass wir dir weiterhin tolle Angebote und den gewohnten Service bieten dürfen.</p>
<p>Hast du Fragen und Kommentare zu den jüngsten Veränderungen? Gerne beantworte ich deine Anfrage persönlich per Email: rouven.kueng@exsila.ch</p>
<p>Liebe Grüsse<br />
Rouven Küng, Gründer von Exsila</p></blockquote>
<p>Es folgen Auszüge aus dem Mailverkehr den ich mit Rouven Küng nach diesem Mail hatte.</p>
<p>Im ersten Augenblick war ich natürlich sehr enttäuscht und haben mich zu nicht verifizierten Aussagen hinreissen lassen:</p>
<blockquote><p>Ich finde die Entwicklung von Exsila in den vergangenen Monaten sehr schade. Als Mitglied der ersten Stunde bin ich sehr enttäuscht.</p>
<p>Ich muss mir ernsthaft überlegen, ob ich in Zukunft noch an dieser Plattform partizipieren will. Bei Ricardo oder iTunes kriege ich mittlerweile bessere Konditionen und habe erst noch keine Versandkosten.</p>
<p>Schade.</p></blockquote>
<p>Antwort von Rouven:</p>
<blockquote><p>Hallo Micha</p>
<p>Exsila hat sich bisher mit dem Verkauf von Exsila-Punkten finanziert. Dies ist leider nicht mehr möglich. Die Kosten müssen neu über alle Transaktionen verteilt werden. Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, der Schritt ist aber für den Weiterbestand von Exsila nötig. Verkäufe von DVDs sind seit Jahren weltweit rückläufig. Dies eine schlechte Ausgangslage für eine reine DVD-Tauschbörse. Deshalb muss Exsila sich weiterentwickeln.</p>
<p>Falls Du Dich gegen Exsila entscheidest, möchte ich mich für Deinen Einsatz bedanken. Dies würde ich umso mehr bedauern, da Du seit Mai 2007 mit dabei bist und somit zu den ersten Exsilanern gehörst.</p>
<p>Viele Grüsse</p>
<p>Rouven</p></blockquote>
<p>Analyse von mir:</p>
<blockquote><p>Hallo Rouven</p>
<p>Ich verstehe ja grundsätzlich das Problem. Ich denke aber auch, dass Exsila sich die heutigen Problematiken zu einem grossen Teil selber zuzuschreiben hat. mit der Art und Weise wie ihr Punkte jahrelang &#8220;verschenkt&#8221; habt mit den Bonusprogrammen beim Einkauf etc. war für mich schon lange klar, dass dies inflationäre Tendenzen hervorrufen wird. Nun versucht ihr dem entgegenzuwirken mit dem Einführen einer neuen Währung und einmalkauf Angeboten die eigentlich niemand will.</p>
<p>Dies alles zielt wohl darauf ab, dass das System wieder nach unten reguliert wird.</p>
<p>Schade ist dabei nur, dass durch die totale Umstellung auf CHF die Exsilapunkte als Währung früher oder später verschwinden werden. Was bringt es mir als Punkte Anhänger noch, wenn ich trotzdem immer auch noch CHF in das System buttern muss um die Gebühren zu bezahlen?</p>
<p>Viele werden versuchen ihre Punkte abzustossen und in CHF umzuwandeln, da gehe ich jede Wette ein.</p>
<p>Für mich mit einem Punktekonto von über 1000 ist das eine sehr schlechte Tendenz und ich sehe auch nicht, was ich jetzt mit meinen Punkten anfangen soll. Dazu kommt noch eure sehr kurzfristige Kommunikation was mich als Benutzer einfach vor Tatsachen stellt und mir noch einige Wochen gibt um mich damit abzufinden. Das alles finde ich nicht sehr fair.</p>
<p>Wenn die DVD Verkäufe rückläufig sind und damit verbunden auch die Tauschvorgänge, einfach die Gebühren zu erhöhen ist ausserdem alles andere als Innovativ. Ich denke, damit werdet ihr Exsila kurzfristig wohl retten können, aber der Markt tendiert nun mal in eine andere Richtung. Innovativ wäre z.B. eine Streamingplattform einzuführen und damit Exsila in den neuen Märkten zu verankern. Ich denke über kurz oder lang wird sich mit Datenträgern kein Geld mehr verdienen lassen.</p>
<p>Freundliche Grüsse</p>
<p>Micha</p></blockquote>
<p>Letzte Antwort von Rouven</p>
<blockquote><p>Hallo Micha</p>
<p>Danke für Deine Einschätzung. Einige Punkte werden sich wohl erst in der Zukunft zeigen.</p>
<p>Viele Grüsse</p>
<p>Rouven</p></blockquote>
<p>Kommen wir zum Fazit dieses Beitrags.</p>
<p>Rouven hat es in seinem letzten Mail sehr gut gesagt, erst die Zukunft wird zeigen ob Exsila so funktioniert und ob sich wirklich Geld damit verdienen lässt. Erste Tendenzen, die man auf Exsila bei den aktuellen Games sehen kann, gehen klar in die Richtung, welche ich in meiner Analyse skizziert habe. Die Benutzer beginnen damit, ihre Medien nur noch in CHF anzubieten und die Exsila-Punkte treten in den Hintergrund.</p>
<p>Das wichtigste und meiner Meinung nach einzige Alleinstellungsmerkmal, das Exsila heute bietet, ist die Möglichkeit ein Produkt unmittelbar zu kaufen ohne eine langwierige und teils mühsame Auktion abzuwarten. Dies ist für den Einkauf von Spielen nach wie vor interessant, solange die Preise nicht zu hoch ausfallen.</p>
<p>Für DVDs wurde die Plattform mit der Umstellung auf einen Schlag sehr uninteressant. Nach meiner Rechnung kostet mich das einmalige Ansehen einer DVD mit dem neuen System zwischen 4 und 5 CHF und zwar in Cash und nicht in Punkten und auch nur, wenn man es hinkriegt, die DVD gleich wieder für das gleiche Geld wegzutauschen. Dabei muss ich aber mindestens 1 Tag, maximal sogar 10 Tage, auf die DVD warten. Wenn ich auf iTunes einen neuen Film ausleihe kriege ich ihn in der gleichen Qualität für 6 CHF (ältere Filme sogar für 3.5 CHF), kann ihn aber unmittelbar nach dem Kauf anschauen und muss nicht erst den Versand abwarten. DVDs werde ich mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr auf Exsila handeln sondern bei iTunes mieten.</p>
<p>Ich denke ich werde in Zukunft immer noch viele meiner Spiele nicht im Laden oder Internetshop einkaufen, sondern über eine der gängigen Second Hand-Verkaufsplattformen. Wo ich früher alles bei Exsila gehandelt habe, funktioniert mein System jetzt nach dem Motto: „Wo kriege ich am günstigsten und in der kürzesten Zeit mein Spiel her.“ Ob dabei Exsila, Ricardo oder Ebay mein Geld erhält ist mir jetzt aber absolut egal geworden, ich zahle ja überall das gleiche Geld. Wenn viele Kunden so funktionieren, so kann sich Exsila in Zukunft nur behaupten, wenn die Datenträger plötzlich einen immensen Boom erleben oder die Preise und Einkaufsbedingungen bei Exsila so lukrativ sind, dass ich mich nicht an die Konkurrenz wende.</p>
<p>Boom bei Datenträgern? Wohl eher nicht!</p>
<p>Lukrative Preise und Einkaufsbedingungen? Schon eher, aber als Verkäufer zahle ich bei Exsila jedes Versandporto selber und muss es also auf den Preis schlagen oder mit weniger Einnahmen zufrieden sein. Ob sich das lohnt muss jeder selber entscheiden.</p>
<p>-</p>
<p>Was denkt ihr über den Systemwechsel bei Exsila? Was sind eure Erfahrungen mit Second Hand-Käufen? Wo kauft ihr eure Spiele, DVDs etc.? Sagt es mir und den anderen Lesern in den Kommentaren.</p>
 <p><a href="http://www.keats.ch/?flattrss_redirect&amp;id=709&amp;md5=e2d4b3307fbb5efb256946232ce62b32" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.keats.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kopfschock</title>
		<link>http://www.keats.ch/2011/07/11/kopfschock/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 10:34:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keats</dc:creator>
				<category><![CDATA[Game Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Exklusiv Titel]]></category>
		<category><![CDATA[inFAMOUS2]]></category>
		<category><![CDATA[PS3]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Sony]]></category>
		<category><![CDATA[Sucker Punch]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/et_temp/infamous2-1-261397_300x200.jpg"/></p>„Assassin‘s Creed auf Speed!“ Dieser kurze Satz beschre [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/et_temp/infamous2-1-261397_300x200.jpg"/></p><p>„Assassin‘s Creed auf Speed!“ Dieser kurze Satz beschreibt ziemlich treffend, wie man sich beim Spielen von <strong>inFAMOUS2</strong> fühlt. Es könnte aber auch heissen: „Assassin’s Creed auf Weed“. Um gleich bei den Betäubungsmittel-Analogien zu bleiben. Die Steuerung ist teilweise so verbockt, dass ich mich wirklich wie bekifft gefühlt habe, als ich zum zweihundertsten Mal versucht habe, eine Stange an einer Hausmauer beim ersten Anlauf zu treffen.</p>
<p>Aber beginnen wir doch am besten am Anfang: Als ich im Januar 2011 meine regelmässig stattfindende Spiele-Planungssitzung mit meinem Alter Ego hatte, habe ich das erste Mal <strong>inFAMOUS2 </strong>in die engere Wahl der zu spielenden Titel genommen. Bis dahin hatte ich den Eindruck, das wird einfach ein weiteres Sequel zu einem eigentlich guten, aber doch nicht überragenden, ersten Spiel, das seine besten Zeiten schon gesehen hat. Ich kann euch auch nicht mehr sagen was es war, das mich <strong>inFAMOUS2 </strong>plötzlich in einem interessanteren Licht betrachten ließ, aber meine Einstellung wechselte vom einen Moment auf den Anderen von grundsätzlich skeptisch zu vorsichtig interessiert. Ich habe also im vergangenen halben Jahr regelmässig Infos zu dem Spiel eingeholt und versucht, mich so gut wie möglich fernzuhalten von hypenden Tendenzen und Spoilern etc. Ihr kennt das ja alle sicher nur zu gut.</p>
<p><a href="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/07/infamous2-3.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-684" title="infamous2-3" src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/07/infamous2-3-300x161.jpg" alt="" width="300" height="161" /></a>Nun kam der Releasetag langsam aber sicher näher und ich war eigentlich gar nicht mehr scharf auf das Spiel. Kann damit zusammenhängen, dass Sony es im gleichen Zeitraum vor allem geschafft hat, sich mit Scheisse zu überhäufen und ich daher mehr auf der Xbox zuhause war, kann aber auch daran liegen, dass ich einfach zu viele andere Spiele auf dem Radar hatte die zeitnah erschienen sind und meine volle Aufmerksamkeit hatten. Etwa eine Woche nach Release kam dann mein Arbeitskollege zu mir und hat angefangen, mir von <strong>inFAMOUS2</strong> vorzuschwärmen. Wie auf einem Schlag war alles, was ich in den letzten Monaten darüber gelesen, gehört und gesehen hatte, wieder da und ich wollte das Spiel unbedingt in meiner <strong>PS3 </strong>drehen hören. Da ich doch nicht so spontan zugreifen wollte und mich daher mit meinem Kollegen zu einem Spieletausch verabredet hatte, musste ich mich noch ein Wochenende gedulden. In diesen zwei Tagen hatte ich noch Zeit, den, dank PSN Welcome Back – Aktion, kostenlosen Vorgänger von <strong>inFAMOUS2 </strong>anzuspielen.</p>
<p>In <strong>inFAMOUS </strong>bewegt man sich in Empire City, einer fiktiven Stadt, die mehr oder weniger New York als Vorbild genommen hat. Eine Explosion vernichtet einen ganzen Stadtteil und verleiht gleichzeitig Cole MacGrath, unserem Protagonisten, übermenschliche Fähigkeiten, indem er von nun an die Elektrizität in der Stadt kontrollieren kann. Er bewegt sich also Blitze schleudernd und Häuser kletternd durch die Stadt und bekämpft das Unheil. Oder er entscheidet sich, selbst zum Unheil zu werden und braucht seine Superkräfte fortan nur noch für die „dunkle Seite der Macht“.</p>
<p>Leider war ich etwas enttäuscht. Zwei Dinge haben mich besonders genervt. Erstens: Ich konnte mich nicht durch die Stadt bewegen, ohne das ich sofort von allen Seiten her beschossen wurde und mich diese strunz dummen Standardgegner fertig machen wollten. Dies war so extrem lästig, dass es mir nach einigen Stunden gründlich die Lust verdorben hat, weiterzuspielen. Zweitens: Die dämlichen Untergrund-Levels, die nur dazu da waren, den Strom in einem bestimmten Stadtteil anzuschalten. Die waren so langweilig und immer mehr vom Gleichen, dass sie mich schnell zur Aufgabe gebracht haben. Nach circa vier Stunden Spielzeit des ersten Teils, bin ich also mit gemischten Gefühlen an <strong>inFAMOUS2</strong> herangegangen und wurde von Anfang an positiv überrascht.</p>
<p><a href="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/07/infamous2-4.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-685" title="infamous2-4" src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/07/infamous2-4-300x161.jpg" alt="" width="300" height="161" /></a>Die Grundstrukturen des Spiels hat<strong> Sucker Punch</strong> (Entwickler) beibehalten. Ich kann mich nach wie vor frei in einer großen Stadt bewegen, kann Blitze schleudern und andere coole Waffen-Gimmicks nach Lust und Laune ausprobieren. Ich kann mich entscheiden, ob ich auf der guten oder auf der bösen Seite kämpfen will. Die gute Seite ist in diesem Fall jene, welche den Einwohnern der Stadt hilft und sie unterstützt wo immer es möglich ist. Die böse Seite spricht die egoistische Ader im Menschen an, welche nur auf den eigenen Vorteil fixiert ist, die eigene Macht geniesst und ausgiebig auslebt, Kollateralschäden in Kauf nimmt und sie sogar beabsichtigt.</p>
<p>Zu Beginn des Spiels wird Cole einem Teil seiner Kräfte beraubt und die Stadt Empire City wird zerstört. Cole und seine Kameraden flüchten mit dem Schiff nach New Marais, einer Stadt im Süden die sich an New Orleans anlehnt und auch eine ähnliche Vorgeschichte hat wie das Original. Auch New Marais wurde vor einigen Jahren von einem grossen Sturm verwüstet und noch nicht wieder vollständig aufgebaut. Die Stadt hat sich seit damals in eine mehr oder weniger rechtsfreie Zone verwandelt, die von einer Gruppierung mit dem Namen „Miliz“ kontrolliert und tyrannisiert wird. Cole MacGrath versteht sich von Anfang an absolut nicht mit den Miliztypen, da sie ihm von der ersten Begegnung an ans Leder wollen. Die Entscheidung für den guten oder den bösen Weg hat übrigens keinen Einfluss auf die Einstellung der Miliz zu Cole. Die finden sich gegenseitig so oder so zum Kotzen.</p>
<p>Das Südstaatenflair von New Marais kommt gut rüber und die Straßen sind gefüllt mit Fußgängern und Autos. Die Bevölkerung der Stadt hätte ruhig noch etwas beteiligter wirken können und weniger gehirnamputiert. Auf der einen Seite ist es richtig cool zu sehen, wie die Einwohner von New Marais auf die Gesinnung von Cole reagieren. Auf der anderen Seite sind sie manchmal so blöd und verhalten sich so unrealistisch, wie es nur gehen kann. Zwei Beispiele dazu: Die Leute auf den Straßen beginnen irgendwann, die Miliz selber anzugreifen und mit Steinen zu bewerfen, wenn man den guten Weg eingeschlagen hat und genug Sympathiepunkte bei den Menschen auf dem Konto hat. Falls Cole der böse Egomane ist, bewerfen sie ihn selber mit allerhand Gegenständen. Warum sie allerdings neben den überall in der Stadt platzierten Bomben, die Cole entschärfen kann/darf/sollte, stehen bleiben, wenn diese anfangen zu ticken und nicht in Panik wegrennen, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Auch der Rest der Stadt ist sehr gut gelungen und lädt zum Flanieren ein, so sind zum Beispiel viele Gebäude wie Kinos oder Nachtclubs aussen mit bunter Werbung tapeziert und das jeweilige Programm ist über dem Eingang angebracht. In den Kinos laufen dann beispielsweise Filme wie „ASSASSIN’S NEED (LOVE TOO)“ oder „HEY, LOW REACH“. Dies alles trägt sehr zur Stimmung des ganzen Spiels bei, bringt eine gewisse witzige Note ein und ist gut gelungen. Eigentlich fast schon schade, dass man sich zu einem Großteil des Spiels hauptsächlich über die Dächer und an den Hauswänden von New Marais bewegt und von all dem wenig bis gar nichts mitbekommt.</p>
<p><a href="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/07/infamous2-2.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-683" title="infamous2-2" src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/07/infamous2-2-300x161.jpg" alt="" width="300" height="161" /></a>Auch wenn die Story teilweise etwas wirr ist und es ohne Vorkenntnisse aus dem ersten Teil manchmal arg schwierig ist, den Charakteren, die mit Begriffen aus dem ersten Teil um sich werfen, zu folgen, so ergibt sich meistens nach einiger Zeit eine Logik, die sich anfänglich noch versteckt hält. Die Story ist sogar erstaunlich gut wenn man sie mit anderen Sandbox-Spielen vergleicht. Die teilweise etwas lang geratenen Zwischensequenzen sind hauptsächlich dazu da, die Story voranzutreiben und auf die nächsten, wichtigen Entscheidungen vorzubereiten. So passiert es oft, dass nach einer solchen Sequenz die nächste Wahl in Richtung gut oder böse ansteht und dem Spieler in der Sequenz das Pro und Contra und die Ansichten von verschiedenen wichtigen NPC’s erläutert wird. <strong>Sucker Punch</strong> kriegt es hin, Witz und Dramatik in die Story und die Zwischensequenzen einzubauen. Auch wenn da noch Potential verschenkt wurde und noch viel mehr gepasst hätte. Ich werde nie die eine Szene vergessen, in der ich nach einer harten Mission zurück zu meinem besten Kumpel Zeke komme, der sich gerade einen Film reinzieht. Cole setzt sich einfach daneben, nimmt sich ein Bier uns stösst an mit Zeke. Ohne Worte, ohne Erklärungen, einfach nur Abhängen unter Kumpels nach einem harten Arbeitstag. Dann läutet das Handy von Cole er macht ein genervtes Gesicht und drückt den Anrufer weg. Kaum passiert, läutet das Handy von Zeke, bei ihm die gleiche Reaktion. Endlich alleine schauen die beiden wortlos den Film weiter bis sie beide einschlafen. Solche Szenen sind es, die mir bleiben. Dieses „profane“ Miteinander einer guten Männerfreundschaft, dieses Verstehen ohne Worte. Absolut genial. Diese Szene sagt mehr über die Beziehung zwischen Cole und Zeke aus, als tausend Worte sagen könnten. Ich hätte gerne mehr davon gesehen.</p>
<p>Wo Licht ist, ist aber auch Schatten. Nicht nur die gut-böse Thematik des Spiels sagt uns das, sondern auch diverse mühsame kleine Wermutstropfen im sonst so leckeren <strong>inFAMOUS2 </strong>Cocktail. Die Steuerung ist gelinde gesagt durchzogen. Auf der einen Seite haben wir hier eine Unmenge von Waffen und Fähigkeiten die die Leute von <strong>Sucker Punch</strong> erfolgreich auf die beschränkten Möglichkeiten des Gamepads verteilen konnten. Sie haben es geschafft, dass der Spieler bei der ganzen Komplexität und Mehrfachbelegung der Tasten, doch den Überblick behalten kann. Auf der anderen Seite aber haben wir da die miserable Sprungkontrolle die es einem meistens verunmöglicht, den Sprung genau dort hin zu bringen, wo man ihn hin haben will. An vielen Hauswänden gibt es Kabel die wie ein Turbolift auf das Dach genutzt werden können und so ähnlich funktionieren wie die Flaschenzüge in <strong>Assassin’s Creed Brotherhood</strong>. Am besten hätte Sucker Punch auch gleich die Mechanik von <strong>Brotherhood </strong>kopieren sollen, dort kann man nur hinein laufen und wird automatisch nach oben befördert. Bei inFAMOUS2 hingegen muss man auf das Kabel springen, was nie, aber auch gar nie beim ersten Anlauf funktioniert. Zuerst prallt man immer irgendwie von der Wand ab oder kommt zu weit rechts oder links an und fällt wieder auf den Boden. Meistens klappt es dann beim zweiten oder dritten Versuch, aber so was kann und muss doch echt nicht sein.</p>
<p><a href="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/07/infamous2-5.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-686" title="infamous2-5" src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/07/infamous2-5-300x161.jpg" alt="" width="300" height="161" /></a>Die Gefechtssteuerung klappt hervorragend, solange ich auf Distanz mit Gegnern kämpfe. Die Blitze haben eine nachvollziehbare Reichweite und Flugbahn, Die Granaten landen dort wo sie sollen, die Raketen fliegen schön ins Ziel und auch wenn es mal schnell gehen muss klappt alles wunderbar. Ganz anders im Nahkampf. Da verliert man innert kürzester Zeit den Überblick und es kommt oft vor, dass man mit dem AMP (Nahkampfwaffe) einfach ins Leere haut, weil die Kamera gerade nicht begriffen hat, in welche Richtung sie schauen muss oder der linke Analogstick einen Millimeter zu weit nach links gedrückt wurde. In Kombination mit grösseren Gegnerhorden kann das schon mal fatale Folgen haben und man wird schneller ins virtuelle Jenseits befördert als einem lieb ist.</p>
<p>Ein kleines aber dennoch nicht unwichtiges Manko taucht ab und zu auf, wenn man nach einem Sprung oder nach einer Attacke eines Feindes plötzlich in einem Kamin, Pfeiler oder in einem Eisturm stecken bleibt. Da wieder rauszukommen ist zwar nicht schwer, da man einfach einmal hochspringen muss. Aber auch hier gilt, in Kombination mit vielen Gegnern ist das schnell absolut tödlich. Wenn die Gegner in grosser Überzahl sind und es sich nicht gerade um die grössten Weicheier des Spiels handelt, dann sind diese Bruchteile eine Sekunde, in denen man flüchten will und erst zu spät merkt, dass man wiedermal festhängt, oft entscheidend.</p>
<p>Die End- und Zwischengegner des Spiels sind alle eher aus der Kategorie „mühsam aber einfach“. Leider tauchen die gleichen Gegner immer wieder auf und es stellt sich schnell ein „nicht schon wieder“ Gefühl ein. Wenn das erste Sumpfmonster noch knackig ist und einem etwas abfordert, dann hat man spätestens beim vierten Zusammentreffen mit diesen nur noch ein müdes Lächeln dafür übrig und regt sich eigentlich nur noch auf, dass der Gegner nicht schneller bezwungen werden kann, weil er immer beim ersten Treffer flüchtet und so den Kampf unnötig in die Länge zieht. Das alles ginge ja noch, aber den schwierigsten Kampf hatte ich etwa nach 2/3 des Spiels gegen einen Eistitanen. Der Endkampf gegen die grosse Bestie und auch die cool inszenierten Kämpfe gegen die anderen grossen Zwischengegner sind verglichen mit dem Eistitanen etwas für Vorschulkinder. In diesen doch so wichtigen Kämpfen geht es eigentlich nur darum, dem Gegner alles entgegenzuwerfen was man hat, was leider in sinnlosem button bashing mündet und keine Herausforderung mehr darstellt. Schade.</p>
<p><a href="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/07/infamous2-6.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-687" title="infamous2-6" src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/07/infamous2-6-300x161.jpg" alt="" width="300" height="161" /></a>Eine wirkliche Wahl für die gute oder die böse Seite hat man im Verlauf des Spiels nicht. Wenn man sich am Anfang für die eine oder andere Seite entschieden hat, muss man diese Entscheidung durch das ganze Spiel ziehen. Falls man mal so und mal anders entscheidet, kommt man nicht in den Genuss der Vorteile der beiden Seiten. Diese Vorteile sind spezielle Waffen und Fähigkeiten, die erst ab einer gewissen Stufe Gutmensch oder Bösewicht freigeschalten werden. Am Ende des Spiels, kurz vor dem Endkampf, wird man dann gezwungen sich für die eine oder andere Seite zu entscheiden. In den Endkampf kann man nur gehen, wenn man Cole voll zum Gutmenschen oder total zum Bösewicht „geformt“ hat. Hat man dies bis dahin verpasst, so muss man nun mühsam seinen Charakter grinden, um das eine oder andere Ziel zu erreichen. Die Wahlmöglichkeiten beschränken sich also eigentlich auf die allererste Mission, in der man sich für die gute oder die böse Seite entscheiden muss. Danach hat man nur noch Nachteile wenn man diese Entscheidung verändert.<strong> </strong></p>
<p><strong>inFAMOUS2 </strong>ist alles in allem ein gutes Spiel geworden. Es macht Spaß, New Marais zu erkunden, die unterschiedlichen Stadtteile und Aufgaben bringen viel Abwechslung in das Spiel und langweilig wird es fast nie. Die beschriebenen Wermutstropfen sind nicht so entscheidend für das Spielgefühl an und für sich und stören trotzdem. Die großen Schwächen des Vorgängers wurden alle bedeutend verbessert oder gleich ganz gestrichen. Im ganzen Spiel findet sich zum Beispiel keine einzige Untergrund-Mission mehr, alles findet über der Erde statt. Ob man sich das Spiel kaufen soll, hängt stark davon ab, was man davon erwartet. Gelegenheitsspieler die keine hohen Schwierigkeitsgrade mögen und Leute die gerne storylastige Spiele haben, können nach meiner Meinung ungeniert zugreifen. Ob ich mir für dieses &#8211; <strong>Sony </strong>exklusive &#8211; Spiel eine <strong>PS3</strong> neu kaufen würde? Nö, ich glaube nicht. Dafür bietet es einfach zu wenig Neues und Innovatives.</p>
<p>Wie sinnvoll oder sinnlos die gut-böse Entscheidungen sind, ist wahrscheinlich Geschmackssache und kommt sehr darauf an, ob man als Spieler gerne eine wirkliche Wahl hat oder sich damit abfindet, dass die Wahlmöglichkeiten nur vorgespielt werden. Mich persönlich hat dieser Umstand nicht sehr gestört, da ich mich von der ersten Mission an für die gute Seite entschieden habe. Wie fest sich die unterschiedlichen Storylines je nach Entscheidung unterscheiden, kann ich nicht beurteilen, da ich das Spiel nur auf Gut durchgespielt habe.</p>
<p>Wie Anfangs schon erwähnt fühlt sich das Ganze etwas an wie Assassin’s Creed auf Speed. Dies vor allem, weil man sich regelrecht in einen Allmachtsrausch spielen kann. Man fliegt von Dach zu Dach und ist niemandem Rechenschaft schuldig. Die Guten oder die Bösen werden gnadenlos mit einem riesigen Arsenal an Waffen niedergestreckt.</p>
<p>Man ist der König der Welt, aber eben doch kein cooler Assassine.</p>
<p>-</p>
<p><em>Artikel auch noch veröffentlicht auf <a title="Link zu polyneux.de" href="http://www.polyneux.de/archiv/499-infamous2.html" target="_blank">polyneux.de</a></em></p>
 <p><a href="http://www.keats.ch/?flattrss_redirect&amp;id=688&amp;md5=bc221805eeb9c224eefd15f85f2a7494" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.keats.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mein Moment des Monats</title>
		<link>http://www.keats.ch/2011/06/20/mein-moment-des-monats/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 12:40:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keats</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mass Effect 2]]></category>
		<category><![CDATA[Moment des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[polyneux]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/et_temp/Mass-Effect-2-MdM-83860_300x200.jpg"/></p>ACHTUNG: Kleiner Spoiler zu Mass Effect 2 folgt: Das ha [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/et_temp/Mass-Effect-2-MdM-83860_300x200.jpg"/></p><p>ACHTUNG: Kleiner Spoiler zu Mass Effect 2 folgt:</p>
<p>Das habe ich mir verdammt nochmal verdient! Diese eine, kleine Sekunde in der mir meine Crewmitglieder in höchster Anerkennung zunicken und mir damit danken, dass ich sie alle heil nach Hause auf die gute, alte Normandy gebracht habe.</p>
<p>Wenn man ein Spiel wie <strong>Mass Effect 2</strong> erst ein Jahr nach dem Release spielt und sich regelmäßig mit Gamern unterhält und deren Blogs besucht, dann ist es verdammt schwierig, nicht zu wissen, wie das Spiel ausgeht. Ich habe es zwar weitgehend geschafft, spoilerfrei durch das Spiel zu kommen, dass aber in der letzten Mission die Leute sterben wie die Fliegen wenn man nicht alles Shepardmögliche getan hat um das zu verhindern, habe ich mehrfach gehört/gelesen, ohne dass ich danach gefragt hätte. Ich musste mich also entscheiden was ich nun mit dieser Information anfange. Da mir im Verlauf des Spiels die einzelnen Charaktere ans Herz gewachsen sind fiel mir diese Entscheidung erstaunlich leicht. Ich wollte versuchen so wenig Crewmitglieder wie möglich zu verlieren. Ich habe also brav alle Loyalitätsmissionen durchgespielt und habe dabei nur die Mission von Jack, ganz am Ende beim Streit mit Miranda, vermasselt.</p>
<p>Ich bin also mit den besten Absichten in die letzte Mission gestartet und gleichzeitig mit einem ungewissen, mulmigen Gefühl im Bauch. Schaffe ich es Jack zu retten? Führt die fehlende Loyalität von Jack dazu, dass andere Crewmitglieder sterben? Diese Fragen haben mich gequält als ich das Kommando zum Aufbruch durch das Omega 4 Portal gegeben habe.</p>
<p>Die ganze Mission hindurch habe ich gezittert und gehofft. Am Ende ging alles gut aus und ich habe es wirklich geschafft, alle meine Kameraden heil nach Hause zu bringen. Dieser Moment, als ich in der Endszene durch die Normandy schreite und mein Team alles andere kurz stehen und liegen lässt um mir anerkennend zuzunicken als wollten sie sagen: &#8220;<em>Gut gemacht du Teufelskerl!</em>&#8221; Das war mein Moment des Monats.</p>
<p>-</p>
<p>Willst du noch mehr Momente des Monats? Auf <a title="Link zu Moment des Monats 11-06 auf polyneux.de" href="http://www.polyneux.de/archiv/489-moment-des-monats-11-06.html" target="_blank">polyneux</a> findest du neben meinem Moment auch noch die Texte von meinen Kollegen Manu (<strong>Portal 2</strong>), Daniel (<strong>Fallout: New Vegas</strong>), Chris (<strong>Dirt 3</strong>) und SpielerZwei (<strong>Kirby und das magische Garn</strong>). Viel Spass beim Lesen.</p>
 <p><a href="http://www.keats.ch/?flattrss_redirect&amp;id=669&amp;md5=b289ff9e7b5884ca31a49a055a7d41fd" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.keats.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Machinarium in 300</title>
		<link>http://www.keats.ch/2011/05/05/machinarium-in-300/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 13:21:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keats</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzreviews]]></category>
		<category><![CDATA[cool]]></category>
		<category><![CDATA[Mac]]></category>
		<category><![CDATA[Machinarium]]></category>
		<category><![CDATA[PC]]></category>
		<category><![CDATA[Point and Click]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/et_temp/machinarium-143532_300x200.jpg"/></p>Machinarium ist ein kleines, feines Point and Click Adv [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/et_temp/machinarium-143532_300x200.jpg"/></p><p>Machinarium ist ein kleines, feines Point and Click Adventure des tschechischen Entwicklers Amanita Design. Das Spiel besticht durch seine sehr coole Optik die wirkt, als ob das ganze Spiel von Hand gezeichnet worden wäre. Die Rätsel sind meistens logisch, oft schwierig und teilweise so knackig, dass ich beim Durchspielen eine Komplettlösung hin und wieder nicht umgehen konnte.</p>
<p>Das Spiel wirkt etwas altbacken da es, wie der Genrename schon sagt, darum geht die Hotspots auf dem Bildschirm zu suchen und darauf zu klicken. Dennoch bietet es für das oft todgesagte <a title="cooler Artikel zum Thema bei pixelzwist.de" href="http://pixelzwist.de/2011/04/pointclickgahn/comment-page-1/" target="_blank">Genre des Adventure Games</a> auch einige Neuerungen die durchaus interessant sind. So schafft es Machinarium zum Beispiel eine Story zu erzählen die jeder und jede versteht und das ohne auch nur ein Wort zu schreiben oder zu sprechen. Die oft ungeliebten Leseorgien in Adventure Games entfallen bei Machinarium vollkommen.</p>
<p>Amanita Design hat das Spiel komplett in Flash und ohne Kopierschutzmassnahmen umgesetzt. Dies ist einerseits super, da ich das Spiel dadurch auf jedem MAC, PC oder Linux Rechner spielen kann und andererseits ist es Schade für die tolle Arbeit der Entwickler, da sie vom Releasdatum an mit vielen Raubkopien zu kämpfen hatten. Nach Schätzungen des Studios haben nur ca. 5 &#8211; 15% der Spielerinnen und Spieler von Machinarium auch für das Spiel bezahlt. Dies war auch der Grund für eine &#8220;Machinarium Pirate Amnesty&#8221; Aktion im letzten Sommer. Das Spiel war kurze Zeit für 5$ zu haben mit der Hoffnung, dass auch einige Raubkopierer bei diesem Betrag noch rückwirkend für Machinarium bezahlen und als Gegenleistung eine legale Kopie des Spiel inkl. Soundtracks erhalten. Hut ab vor dem Entwickler für diesen kulanten Umgang mit der Raubkopierproblematik.</p>
<p>Das Spiel ist übrigens auch seine CHF 17.75 (ca. 14 €) wert, die es heute kostet. Wer es noch nicht kennt und gerne an Adventures knobelt, unbedingt <a title="Spiel kaufen" href="http://amanita-design.net/games/machinarium.html" target="_blank">zugreifen</a>.</p>
<p>-</p>
<p>Obwohl ich es eigentlich blöd finde wenn alle alles kopieren so folgt dieser Beitrag dennoch <a title="Link zum Blog von Manu" href="http://manuspielt.wordpress.com/2011/04/30/des-pudels-kern-in-300-worten/" target="_blank">dem Aufruf</a> zur Blogparade von <a title="Manu bei Twitter" href="http://twitter.com/#!/manuspielt" target="_blank">@manuspielt</a> weil ich Zusammenarbeit unter Bloggern etwas sehr Sinnvolles und Tolles finde.</p>
<p>Wer sich für weitere Kurzreviews auf keats.ch interessiert, sollte den Beitrag <a title="Link zum Beitrag" href="http://www.keats.ch/2010/07/06/auszeit-im-westen/">Auszeit im Westen…</a> mal anschauen. Darin habe ich im vergangenen Sommer die Spiele Ratchet &amp; Clank: Tools of Destruction, Uncharted: Drakes Fortune und Battlefield Bad Company EINS reviewt.</p>
 <p><a href="http://www.keats.ch/?flattrss_redirect&amp;id=640&amp;md5=1b738fb8937bf7926331e63ab3965478" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.keats.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Rollenspiele und Selbstversuche</title>
		<link>http://www.keats.ch/2011/04/07/rollenspiele-und-selbstversuche/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 13:43:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keats</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
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		<description><![CDATA[<p><img src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/et_temp/RPG1-151874_300x200.jpg"/></p>Ich hasse Rollenspiele. Schon so lange ich denken kann  [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/et_temp/RPG1-151874_300x200.jpg"/></p><p>Ich hasse Rollenspiele. Schon so lange ich denken kann hasse ich sie. Ich habe immer Computerspiele gespielt und auch immer mal wieder neue Genres und Konzepte mit Freude ausprobiert. Aber Rollenspiele die kann ich nicht ab&#8230; Jedes mal, wenn ich mich doch wiedermal an einem RPG versucht habe, ist der Versuch nach kürzester Zeit fatal gescheitert und ich habe mich entnervt wieder einem Spiel gewidmet, dass nichts Neues daran hatte. Frei nach dem Motto: &#8220;Wirst du enttäuscht,wende dich etwas zu was du schon kennst und dich garantiert nicht überrascht&#8221;. Ich hasse also Rollenspiele, alle, keine Ausnahme&#8230;</p>
<p>Moment, da war doch noch so eine Sache. Vor kurzem ist da doch dieses <a title="was war das Polydings doch gleich?" href="http://www.keats.ch/2011/01/05/die-gewinner-des-polygon-2010/">Polydings</a> gewesen wo da so alle Blogs so Stimmen abgegeben haben und so. Da hat doch so ein Spiel gewonnen, das war doch so mit Weltraum und sowas. Aber das ist ja ein Rollenspiel und die hasse ich doch alle. Besser nicht darüber nachdenken und einfach vergessen du hast ja eh keine XBOX und erinnere dich doch mal an dein erstes Rollenspiel-Fiasko.</p>
<blockquote><p><span style="color: #808080;"><img class="alignright size-medium wp-image-595" title="RPG2" src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/04/RPG2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></span></p>
<p><strong>The Elder Scrolls III: Morrowind</strong></p>
<p>Kaufgrund:<br />
Sehr grosse frei begehbare Welt mit unendlich vielen Quests und Möglichkeiten. Ui das muss doch Toll sein!</p>
<p>Kaufzeitpunkt:<br />
Zu Release. Will haben, jetzt!</p>
<p>Spielzeit:<br />
ca. 2 &#8211; 3 h</p>
<p>Aufgegeben:<br />
Nachdem ich mehrfach gestorben bin als ich mich mit meinem Noobavatar auf viel zu starke Gegner geworfen habe und jeweils innert Nullzeit dahingemetzelt wurde. Ich war dann doch mit den vielen Möglichkeiten einfach überfordert.</p>
<p>Das waren noch Zeiten, da war der PC noch die bevorzugte Spieleplattform. Das Teil kam sogar noch zuerst auf den PC und erst einen Monat später auf die Konsolen. Da hatten Spiele noch richtig aufwendige Verpackungen so mit Kartonbox und Landkarte und ein richtig dickes Handbuch lag dem Spiel auch noch bei. In dem Handbuch stand auch noch richtig was über die Welt des Spiels drin und nicht nur ein Hinweis für Epileptiker und welche Knöpfe wie belegt sind. Im Nachhinein war es wohl nicht das beste Spiel um die ersten Gehversuche mit Rollenspielen zu wagen. Ich hatte keine Ahnung von Rollenspielen und habe damals gedacht, ich könne einfach wild drauflos schwerteln und das kommt dann schon gut, klappt ja schliesslich bei all den Shootern auch. Die Entwickler werden ja schon dafür sorgen, dass ich am Anfang nur leichte Gegner zu Gesicht bekomme. Tja, falsch gedacht Würstchen.</p></blockquote>
<p>Verdammt, jetzt kommt dieses Lieblingsspiel der deutschen Spieleblogs auch noch auf die PS3. Vielleicht doch mal anspielen? Nein, kommt gar nicht in Frage!!! Weisst du nicht mehr als du vor zwei Jahren wiedermal einen Versuch gestartet hast und gescheitert bist?</p>
<blockquote><p><span style="color: #808080;"><img class="alignright size-medium wp-image-596" title="RPG3" src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/04/RPG3-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" /></span></p>
<p><strong>Fallout 3</strong></p>
<p>Kaufgrund:<br />
Cover sah cool aus, viel Gutes darüber gelesen, hab gedacht Rollenspiel und rumballern ist besser als Rollenspiel und rumschwerteln.</p>
<p>Kaufzeitpunkt:<br />
ca. 3 Monate nach Release.</p>
<p>Spielzeit:<br />
ca. 4 &#8211; 5 h</p>
<p>Aufgegeben:<br />
Nachdem ich in der ersten Siedlung die Atombombe scharf gemacht hatte und dann sehr verwundert darüber war, dass sie wirklich hochgegangen ist. Ich blauäugiger RPG Noob!</p>
<p>Das Spiel war ja eigentlich schon ok. Der Start des Spiels war richtig cool mit der eigenen Geburt und der Kindheit und so. Danach kam ich raus in die grosse, weite und böse Welt von Fallout. Das war mir dann doch irgendwie zu viel Freiheit. Als ich dann noch gemerkt habe, dass jede meiner Entscheidungen wirklich Einfluss hat auf das Spiel und ich dadurch evtl. eine ganze Statt auslöschen kann, wurde mir das irgendwie zu Bunt. Ich hatte das Gefühl, dass ich mit jeder Entscheidung irgendwas vom Spiel verpasse, da ich die anderen Entscheidungen nie mehr ausprobieren kann. Dazu kam noch die Story, die für meinen Geschmack einfach zu wenig Fahrt aufgenommen hat. Ich habe einfach nicht begriffen um was es eigentlich geht, was aber auch kein Wunder ist nach 4 h Spielzeit. Ich weiss, dann sollte ich besser keine Rollenspiele spielen, aber das sage ich ja schon die ganze Zeit.</p></blockquote>
<p>Oh, sieh mal da gibt es ein Super Angebot für eine XBOX zusammen mit zwei Spielen und so günstig, da muss ich ja fast zugreifen. Ok, wenn ich dann eine XBOX habe kann ich ja auch gleich das Polygon Spiel des Jahres mal ausprobieren. Aber Moment, da gab es doch noch einen Vorgänger&#8230; Ach hör doch endlich auf und vergiss es einfach, du hasst Rollenspiele, vergiss das bloss nicht und zieh endlich mal einen Schlussstrich unter das Thema. Hast du etwa dein Scheitern vor einem Jahr schon vergessen? Du Looser!!!</p>
<blockquote><p><span style="color: #808080;"><img class="alignright size-medium wp-image-597" title="RPG4" src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/04/RPG4-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></span></p>
<p><strong>Borderlands</strong></p>
<p>Kaufgrund:<br />
Es gab irgendwie gerade nichts anderes was sich gelohnt hätte zu spielen und die Thematik/Grafik hat mich interessiert.</p>
<p>Kaufzeitpunkt:<br />
ca. 5 Monat nach Release.</p>
<p>Spielzeit:<br />
ca. 7 &#8211; 8 h</p>
<p>Aufgegeben:<br />
Weil das Spiel mit der Zeit zu eintönig wurde und die Story zu schleppend war.</p>
<p>Warum ich Borderlands gekauft habe kann ich nicht mehr genau sagen, ich weiss nur noch, dass aus meiner Perspektive gerade nichts anderes Interessantes auf dem Markt war und ich wiedermal einen Versuch mit einem Rollenspiel starten wollte. Das Spiel hat auch irgendwie Spass gemacht, aber bei mir war dann doch nicht so die Langzeitmotivation vorhanden, die ein Rollenspiel braucht. Die Story kam nie so richtig vom Fleck und die ewig am gleichen Ort auftauchenden Gegenhorden haben mich mit der Zeit soooo genervt, dass ich am Schluss einfach aus Langeweile aufgehört habe&#8230; Irgendwie Schade, <del>evtl. starte ich irgendwann nochmals einen Versuch</del> Pha&#8230; sind wir ehrlich, das Game ist schon lange weiterverkauft!</p></blockquote>
<p>Aber mein Bruder der hat doch beide Teile von diesem Weltraumdingens auch schon gespielt und der findet sie doch auch super. Ja spinnst du, du wirst jetzt doch nicht plötzlich auf deinen JÜNGEREN Bruder hören, wo bleibt denn da der Stolz? Ja aber da kann ich doch die beiden Spiele ausleihen und muss nicht mal was dafür zahlen um sie auszuprobieren und sowieso, warum sollte ich eigentlich auf dich hören? Weil du Pfeife eh kein Rollenspiel fertig bringst und danach immer angeheult kommst und ich dich wieder mit einem 0-8-15 Xbelibigblödelshooter abspeisen muss um dich wieder etwas aufzubauen. Aber bitte, wenn du nicht hören willst, dann probiers aus, aber sag danach ja nicht ich hätte dich nicht gewarnt.</p>
<blockquote><p><span style="color: #808080;"><img class="alignright size-medium wp-image-598" title="RPG5" src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/04/RPG5-300x208.png" alt="" width="300" height="208" /></span></p>
<p><strong>Mass Effect 1 und 2</strong></p>
<p>Leihgrund:<br />
1. Ich habe seit Januar 2011 eine XBOX360.<br />
2. Nachwehen des Polygon 2010. Ich kann es doch nicht auf mir sitzen lassen das Spiel des Jahres nicht gespielt zu haben.</p>
<p>Leihzeitpunkt:<br />
4 Jahre nach Release</p>
<p>Spielzeit:<br />
Mass Effect 1 &gt; 26 h<br />
Mass Effect 2 &gt; bis jetzt ca. 8 h</p>
<p>Aufgegeben:<br />
Noch nicht&#8230;</p>
<p>Tja, was soll ich sagen. Jede Regel hat eine Ausnahme. Ich hasse alle Rollenspiele nach wie vor, ausser Mass Effect. Ich hasse Mass Effect nicht nur NICHT, sondern ich liebe es. Ich liebe gute Storys in Spielen, hat Mass Effect. Ich liebe cineastische Momente, hat Mass Effect. Ich liebe Science Fiction, ist Mass Effect. Ich kann gar nicht damit aufhören, zu erklären was alles Mass Effect so toll macht. Dabei merke ich, dass ich wahrscheinlich einer der einzigen Gamer bin, der die Spiele erst jetzt spielt. Egal, jeder der Mass Effect kennt, wird mir verzeihen.</p></blockquote>
<p>Ich liebe die Ausgewogenheit zwischen Story, Action und ruhigen Passagen. Ich liebe die Schlauchlevel von Mass Effect, ich kann mich nie mehr in den Möglichkeiten verlieren und fühle mich doch nie eingeengt. Ich liebe die Charaktere, die Dialoge, die Möglichkeiten, die Taktik in Kämpfen, ja sogar die verschiedenen Klassen und wie sie miteinander zusammenarbeiten. Ich liebe die Musik und die dramatischen Momente. Ich liebe die Änderungen die zwischen dem ersten und dem zweiten Teil am Gameplay gemacht wurden. Ich liebe den ersten Teil in seiner Unvollkommenheit. Ich liebe <del>Rollenspiele</del> MASS EFFECT!!!</p>
<p>Ich kann es kaum erwarten bis im Herbst der dritte und letzte Teil erscheint und bin jetzt schon traurig, dass diese grossartige Geschichte dann zu Ende sein wird. Ich freue mich hingegen schon jetzt darauf, das ganze Paket danach nochmals von Anfang an durchzuspielen und dabei alles etwas anders zu machen als beim ersten Mal.</p>
<p>Sowas geht nur mit einem Rollenspiel.</p>
<p>Epilog: An all die haters, die jetzt behaupten Mass Effect 2 sei gar kein richtiges Rollenspiel mehr. Lasst es bleiben, ich habe dem Hass abgeschworen und ihr solltet es auch tun, es befreit ungemein. In Liebe keats.</p>
 <p><a href="http://www.keats.ch/?flattrss_redirect&amp;id=497&amp;md5=1e017708f028fe1fe20d174820102e65" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.keats.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kommt, wir mobben mal die Koreaner</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 06:42:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keats</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Konsolen]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Shooter]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[XBOX360]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/et_temp/Homefront1-461798_300x200.jpg"/></p>Koreaner sind pöse pöse Menschen. Das weiss doch seit d [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/et_temp/Homefront1-461798_300x200.jpg"/></p><p>Koreaner sind pöse pöse Menschen. Das weiss doch seit der 2002er Rede von George double-u jedes Kind. Immerhin wurden damals Nordkorea, Iran und der Irak als die &#8220;Achse des Bösen&#8221; bezeichnet die aufrüsten, um den Frieden der Welt zu bedrohen (den Frieden der Welt?). Etwa ein Jahr darauf zog die Koalition der Willigen aus, um dieser Achse des Bösen das Handwerk zu legen. 2003 begann der 2. Irakkrieg.</p>
<p><a href="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/03/Homefront4.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-541" title="Homefront4" src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/03/Homefront4-300x151.jpg" alt="" width="300" height="151" /></a>Soviel zur Geschichte. In Homefront, dem neusten Egoshooter aus dem Hause THQ befinden wir uns in einer Zukunft, die von der Supermacht Korea beherrscht wird. Nordkorea hat sich kurzerhand wieder mit Südkorea zusammengetan und unterjocht nun die ganze Welt indem sie ein Land nach dem anderen annektieren. Gepaart mit einem Konflikt der grossen Ölstaaten entsteht eine grosse Wirtschaftskrise in den USA welche dazu führt, dass der Dollar nichts mehr Wert ist und der Staat mehr oder weniger zusammenbricht. Dieses Machtvakuum im Westen wird vom vereinigten Korea ausgenutzt. Die Koreaner starten eine Invasion der USA. Die US Armee kann dem nichts entgegensetzen. Es entstehen Widerstandsgruppen in der Bevölkerung welche den Kampf aufnehmen.</p>
<p>Diese Vorgeschichte, im Videoclip-tempo geschnitten, ist der Einstieg in Homefront. Einem actionlastigen Egoshooter der Klasse &#8220;ich kopiere mir mal alles zusammen was Kasse macht&#8221;. Was das Gameplay des Spiels angeht kann man es kurz zusammenfassen mit: Brachiale Action bis zum Erbrechen <del>schon wieder</del>. Saudumme KI mit hellseherischen Fähigkeiten wenn es um das Entdecken von Spielern geht <del>schon wieder</del>. Gescriptete Sequenzen an allen Ecken und Enden <del>schon wieder</del>. Gegnerwellen die nie aufhören und eine Spiel-Engine, die die besten Tage schon gesehen hat.</p>
<p><a href="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/03/Homefront2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-539" title="Homefront2" src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/03/Homefront2-300x151.jpg" alt="" width="300" height="151" /></a>Gewürzt wird das ganze mit dem &#8220;Why we fight&#8221; Konzept der Entwickler. Damit wollen sie dem Spieler einen Grund geben all die pösen Koreaner zu killen. Dies manifestiert sich dann zum Beispiel in einer Mutter mit Baby die (beide schreiend) im Hinterzimmer des Hauses herumrennt in dem man sich gerade ein Gefecht mit dem Feind liefert. Es soll den Beschützerinstinkt im Spieler wecken. Eine andere Szene ist ein Massengrab, in das gerade Leichen geschaufelt werden. Dies bringt den einen Kameraden dazu durchzudrehen und wie wild auf die koreanische Übermacht zu feuern. Oder die Szene an der wir mit dem Bus vorbeifahren bei der gerade die Eltern eines ca. 3-4 jährigen Knaben ohne Grund hingerichtet werden. Alles drückt sehr stark auf die Angst/Wut/Hass Drüse und verleitet einem dazu die Koreaner WIRKLICH zu hassen weil sie so schlechte Menschen sind.</p>
<p>Das Spiel lässt den Spieler danach allerdings immer zurück in einem Action-Baller-Feuerwerk, das COD und all die anderen Actionshooter Vertreter manchmal blass aussehen lässt. Leider ist damit die ganze Kontroverse um diese Zenen, die die Entwickler ja nach eigenen Angaben wollen, sofort wieder vom Tisch und es geht nur noch darum die armen Toten zu rächen oder die Schweine abzuschlachten die das gemacht haben.</p>
<p><a href="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/03/Homefront3.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-540" title="Homefront3" src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/03/Homefront3-300x151.jpg" alt="" width="300" height="151" /></a>Bei mir hinterlässt das Spiel einen sehr schalen Nachgeschmack. Die Weltanschauung die das Spiel vermittelt ist keine Minute weiter als die Rede von George W. Bush im Jahr 2002. Was das Ganze für mich grenzwertig macht, ist der selbstverständliche Umgang mit Nationen, Personen und Feindbildern die heute weit verbreitet sind und die diese Welt weder friedlicher, noch besser machen. In Homefront wird ein Weg eines Landes vorgezeichnet, der nichts mit der Realität zu tun hat und doch realistisch rüberkommt. Die Menschen dieses Landes sehen dabei nur blutrünstig und schlecht aus.</p>
<p>Sogar der eine Kamerad, der dem Widerstand angehört, koreanischer Abstammung ist und in den meisten Missionen an unserer Seite kämpft betont im Spiel, dass er schon immer Amerikaner war und in Amerika aufgewachsen ist. Zwischen den Zeilen lesend bedeutet dies für mich, dass man als Koreaner der in Korea aufgewachsen ist keine Chance hat &#8220;richtig&#8221; sozialisiert zu werden. Warum musste dieser Kämpfer betont Amerikaner sein? Ist es dem Publikum nicht zuzumuten, dass einer dieser durch und durch bösen Agressoren soviel Reflexionsfähigkeit besitzen kann, um zu desertieren und sich dem Widerstand anzuschliessen?</p>
<p>Das Setting des Widerstands fände ich ja nicht mal so schlecht. Aber wenn ein amerikanisches Entwicklerstudio und ein amerikanischer Publisher zusammen ein Spiel entwickeln kann der Feind ja nur ausserhalb liegen. Alles Andere wäre ja wohl Landesverrat und un-amerikanisch. Bei diesem Spiel geht es THQ vor allem darum, endlich auf den Zug der Call of Duty&#8217;s und Medal of Honor&#8217;s aufzuspringen und mit Angst, Hass und Patriotismus Kasse zu machen. Das ganze &#8220;Why we fight&#8221; Konzept ist dabei nur <del>billiges</del> Marketing und nichts anderes.</p>
<p><a href="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/03/Homefront5.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-542" title="Homefront5" src="http://www.keats.ch/wp-content/uploads/2011/03/Homefront5-300x151.jpg" alt="" width="300" height="151" /></a>Warum nicht mal ein Szenario zeichnen in dem das eigene Land in naher Zukunft von Hardlinern übernommen wird, die Freiheit eingeschränkt wird, andere Länder ohne Gründe angegriffen werden, Menschen in Gefangenenlager gesteckt werden, Folter an der Tagesordnung ist, die Presse zensiert wird und alles und jeder überwacht werden? Oh&#8230; Wait&#8230;</p>
<p>Da würde doch ein Widerstand genauso Sinn machen und man müsste nicht eine ganze Nation als Feind darstellen/aufbauen.</p>
<p>Wie ging doch gleich der Spruch mit dem Besen und der eigenen Haustüre?</p>
<p>-</p>
<p>Gespielt wurde ein gekauftes Exemplar auf der XBOX 360 im Singleplayer. Auf den Multiplayer hatte ich danach keinen Bock mehr.</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://www.keats.ch/?flattrss_redirect&amp;id=519&amp;md5=56987ac7b8e87d2230029861ebd19d73" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.keats.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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